Bildung muss lebensrelevant sein!

PILGRIM-Soirée 2016 zum Thema "Glückendes Leben" in Wien

Pressetext

Bildung muss lebensrelevant sein!
PILGRIM-Soirée 2016 zum Thema "Glückendes Leben" in Wien
 
Wien,  1. Dezember 2016.  “Glückendes Leben”
Die international bekannte Pianistin, Veronika Trisko, spielte bei der PILGRIM-Soirée am Dienstag, 29. November 2016, zu der das Bildungsnetzwerk PILGRIM (PILGRIM) eingeladen hatte.
 
Literatur und Musik
Die bekannte Schauspielerin Katja Thost-Hauser las die besonderen literarischen Texte zu „Glückendes Leben“. Dazu zählten Barbara Frischmuth, Rose Ausländer, Thomas Bernhard, Christine Busta, Martin Buber und Eugen Roth. In diesen Texten sollten die Dimensionen von Momenten des Glück bis hin zu Ermutigung zum Glück im Leben zum Ausdruck kommen.
Den musikalischen Teil hat ein Musiker-Ensemble mit der international bekannten Pianistin, Veronika Trisko,  sowie der Violine-Künstlerin Anna Maria Dirnberger aus Amstetten und der Sopranistin Theresia Anna Kaiser  aus Wien bestritten. Bei den Musikstücken spannte sich der Bogen von W.A. Mozart, Felix Mendelssohn Bartholdy bis zu Jules Massenet.
 
PILGRIM und Bildung
Die überaus kompetente und sorgfältige Auswahl von Literatur und Musik lag in den bewährten Händen von Erhard Mayerhofer, Professor an der Kirchlichen Pädagogischen Hochschule Wien/Krems, dem die Einbindung von Literatur und Musik in die LehrerInnenbildung ein besonderes Anliegen ist. Kunst, Musik und Literatur sind für PILGRIM im Verständnis von Bildung neben den Wissenschaften unersetzbare Quellen der Auseinandersetzung mit der Welt und deren Tiefendimension. „Das Wesen des Bildungsverständnisses von PILGRIM ist die Einbeziehung von Literatur und Musik neben den wissenschaftlichen Erkenntnissen in den Bildungsprozess. Literatur und Musik bringen eine Deutung des Lebens bis hin zur Transzendenz, wie sie die Dichter ins Wort und die Komponisten in Noten geformt haben. Daher muss Bildung zur Beziehungsfähigkeit fürhen und lebensrelevant sein, sonst wird sie irrelevant!“, so Johann Hisch, der Direktor von PILGRIM, in seinen Ausführungen.
 
PILGRIM und Ökumene
Unter den Festgästen waren auch Vertreter der Ökumene und Religionen, wie der Vorsitzende des Ökumenischen Rates der Kirchen in Österreich Pastor Lothar Pöll und Bernhard Heitz von der Altkatholischen Kirche sowie Repräsentanten der serbisch-orthodoxen Kirche. Die Islamische Glaubensgemeinschaft war durch den bisherigen Präsidenten Fuat Sanac vertreten. Ihnen allen ist die Entwicklung von PILGRIM ein besonderes Anliegen. Gerade in der Zusammenarbeit der unterschiedlichen Religionen zu Themen der Nachhaltigkeit entwickeln sich Projekte, die den Dialog der Religionen und Kulturen bewegen, Integration in Österreich fördern und Prävention vor Radikalismus bewirken.
Als besonderen Höhepunkt stellte die Überreichung der Ehrenmitgliedschaft von PILGRIM dar, die an Lothar Pöll, Fuat Sanac, Christine Mann und Margit Meister von der Abteilung für Umwelt des Landes Niederösterreich vergeben wurde.
 
PILGRIM  und die internationale Ausweitung
Da bereits seit 2013/14 in Polen das Konzept von PILGRIM  transformiert und umgesetzt wird und neue PILGRIM-Schulen in mehreren Ländern Europas sowie eine in Peru zertifiziert wurden, musste die Namensgebung verändert werden. Bei der vorangegangenen Generalversammlung wurde der neue Name „Internationales Bildungsnetzwerk PILGRIM“ bestimmt. Somit soll zum Ausdruck gebracht werden, dass die Zukunft von PILGRIM nunmehr in der gesamten Welt liege. Bereits heuer haben PILGRIM-Schulen in Südafrika und Uganda mit dem Projekt begonnen.
Besondere Gäste bei der Soirée war auch eine Delegation von Schülern und Lehrern von Polen unter der Leitung von Professor Roman Buchta von der Universität Kattowitz. Diese Gruppe  arbeitet gerade an einem konkreten Projekt mit der Vienna Business School Akademiestraße.
 
Bildungsnetzwerk PILGRIM
Der wiedergewählte Präsident des Vereins, Heinrich Kribbel, gratulierte dem Verein zum Jubiläum, da seit der Ankündigung des Forschungsprojektes vom Wissenschaftsministerium 2001 nunmehr nach 15 Jahren  bereits 205 PILGRIM-Institutionen zu zählen sind.
 
 
Kontakt: HR Dr. Johann Hisch, Geschäftsführender Direktor, Internationales Bildungsnetzwerk PILGRIM, Kandlgasse 7/28 1070 Wien. www.pilgrim.at, hisch@pilgrim.at, 0650 231 54 35
Bild-Credit: Laurent Ziegler / pilgrim
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